Fröndenberg | „Geschafft, aber glücklich“, beschreibt Norbert Muczka den Zustand der Mitglieder des Fördervereins Kulturzentrum kurz vor der Eröffnung der Kulturschmiede. Heute Abend startet der Eröffnungsmarathon mit dem offiziellen Festakt. 220 geladene Gäste haben sich angekündigt. „Es wird eng, so dass wir sicherlich einige Gäste ins beheizte Zelt und in die Kettenschmiede bitten müssen“, kündigt der Pressesprecher des Vereins an.
Noch ist er eingepackt: Den Paris, die Skulptur, die Markus Lüpertz dem Verein als Dauerleihgabe zur Verfügung stellt, stellte gestern eine Spezialfirma für Kunsttransporte auf.
Gestern wuselten viele fleißige Helfer durch die noch ein wenig chaotische Kulturschmiede. Die Verdunkelungsvorhänge und die Verkleidung für den Technikpodest galt es noch anzubringen. Die Endreinigung übernehmen die Ehefrauen der Mitglieder des Katastrophenorchesters. Eine Nachtschicht wollte Norbert Muczka für die Namens-Beschriftung der restlichen Steine einlegen. „Praktisch stündlich gehen noch 50-Euro-Spenden auf unserem Konto ein“, freut sich Muczka. Nach aktuellen Berechnungen fehlen dem Verein für sein rund 700000 Euro teures Bauvorhaben noch 70000 Euro. Eine ansehnliche Summe erwartet sich der Verein allerdings vom Erlös der neuen Lüpertz-Grafiken, die ab kommenden Sonntag erhältlich sind. 90 Siebdrucke der Paris-Figur, die Professor Dr. Markus Lüpertz eigens angefertigt hat, erhalten diejenigen, die dem Verein jeweils 300 Euro spenden. Wer eine von zehn Siebdrucken haben möchte, die der Künstler persönlich zusätzlich übermalt hat, muss 2000 Euro überweisen. Interessenten können sich ab Sonntag in eine Liste eintragen.
50 Kinder der Gesamtschule haben einen Beitrag zum bundesweiten Wettbewerb „Kinder zum Olymp“ vorbereitet. „Bilder aus dem Rahmen“ heißt das Tanzprojekt.Fotos: Hennes
[Quelle: Hellweger Anzeiger Online |19.10.07]






