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Darstellen und Gestalten an der Gesamtschule Fröndenberg

Blog des WP-Kurses Darstellen & Gestalten des 7. Jahrgangs

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Das Projekt

Vorstellung und Kurzbeschreibung des Projektes

Wir planen die Erarbeitung einer Tanztheater-Montage mit dem Titel „Bilder aus dem Rahmen“. Als externe Tanzpädagogin konnten wir bereits Anke Lux gewinnen, die mit uns und den 50 SchülerInnen des „Darstellen und Gestalten-Kurses“ unserer eine Tanzperformance erarbeiten wird. Im Zentrum der Erarbeitung stehen die jugendlichen Wünsche und Träume in ihren Beziehungen und Abgrenzungen zueinander und ihre Visionen von ihrem zukünftigen Leben, die die Kinder real in Bewegungen umsetzen.

In Anlehnung an „Bilder einer Ausstellung“ von Mussorgski werden die Schüler Orte Ihrer Stadt auswählen, sie präsentieren und ihren emotionalen Bezug tänzerisch in Szene setzen. Bindeglied zwischen den einzelnen Szenen ist die Promenade, die zu Beginn des Projektes erarbeitet wird.

Im Laufe des Projektes werden zunehmend externe Kooperationspartner einbezogen. Dies können weitere Künstler aus der Region, Sponsoren, Vereine, Institutionen und alle Mitglieder der Schulgemeinde sein.

Durch die Einbeziehung vieler Beteiligten, die den Fortschritt des Projektes aktiv mitbestimmen sollen, zur Öffentlichkeitsarbeit (Sponsorenfindung) und Dokumentation ist ein Blogsystem eingerichtet worden. Die Beteiligten Künstler, Lehrer und Schüler erhalten einen eigenen Zugang zum Blogsystem und können von jedem internetfähigem PC eigene Beiträge und Kommentare verfassen. Durch diese Vorgehensweise werden die SchülerInnen an die modernen Nutzungsformen der Blogsysteme in Unternehmen herangeführt.

Für die Eltern der beteiligten SchülerInnen besteht hier erstmalig die Möglichkeit den Unterrichtsfortschritt  zu verfolgen, Beiträge zu liefern und Elterninformationen online abzurufen. Das eingeführte Blogsystem hat im schulischen Bereich  Modellcharakter und wird am Ende des Projekts „Kinder zum Olymp“ und auf seine Übertragbarkeit auf andere schulische Einsatzmöglichkeiten untersucht.

Innerhalb der betreuenden Lehrerschaft ist eine Teamstruktur mit genauer Aufgabenverteilung eingerichtet worden. In regelmäßigen Anständen werden Koordinationstreffen durchgeführt.

Die Präsentation der Arbeitsergebnisse wird an ausgewählten Spielorten der Stadt Fröndenberg, im Rahmen der Kulturwoche an der GSF und auf den Duisburger Tanztagen erfolgen. Derzeit ist eine abschließende Performance im Oktober während der offiziellen Neueröffnung des Kultur-zentrums Ruhraue in Planung (http://www.kulturzentrum-ruhraue.de/)

Ablauf des Projekt:

1.    Erarbeitung der Promenade von Mussorgski (Choreographie Anke Lux)
2.    Einführung in das Blogsystem und dessen Nutzungsmöglichkeiten
3.    Die Schüler suchen Fröndenberger Blickpunkte
4.    Erarbeitung verschiedener Tanzsequenzen zu den Blickpunkten Fröndenbergs (Cho-reographie und Musikauswahl SchülerInnen des DG-Kurses)
5.    Montage der einzelnen Sequenzen zu einer größen Bühnenpräsentation
6.    Abschließende Aufführung

Hellweger Anzeiger vom 10.02.07

Tanzend wollen etwa 50 Schüler der Gesamtschule Fröndenberg ihre Stadt präsentieren. Die Proben zu den „lebenden Bildern“ laufen – erste Ergebnisse stehen jetzt schon im Internet.
Die etwas grobkörnigen Videoaufnahmen der ersten Probe können sich durchaus sehen las-sen: In dunkler Kleidung schweben die Schülerinnen (zum Bedauern der Lehrer sind es größ-tenteils Mädchen) in den Saal und tanzen ausdrucksvoll zu getragenen Klavierakkorden. Die Musik stammt aus Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ – der klanglichen Vorlage für all jene Bilder, die demnächst in Fröndenberg entstehen sollen: Besondere Orte der Stadt wollen die Sechstklässler demnächst betanzen – vor Publikum oder per Leinwandübertragung, vieles wäre vorstellbar.
„Work in Progress“, so bezeichnet Christian Paßmann seine Vorgehensweise, bei der die be-teiligten Schüler selbst entscheiden, wie das fertige Kunstwerk am Ende aussehen soll. Paß-mann, der an der Gesamtschule „Darstellen und Gestalten“ unterrichtet, möchte mit der Akti-on die Stadt präsentieren. „Auch Förderer“, sagt er, „können wir dafür natürlich gebrauchen“.
Damit das Ganze gelingt, hat die Schule die Tanzpädagogin Anke Lux aus Hamm mit an Bord geholt: Zusammen mit den Kindern setzt sie die Musik in passende Tanzschritte um.
Das Ergebnis – wie auch immer es aussehen wird – stellt sich dann einer überregionalen Kon-kurrenz – beim Wettbewerb „Kinder zum Olymp“.
Damit sich Schüler, Lehrer, Eltern und alle anderen ein Bild vom Stand der Vorbereitungen machen können, hat die Gesamtschule extra eine Internet-Seite eingerichtet: Unter der Adres-se www.gsfportal.de finden sich viele Informationen, Bilder und Links zu den Videos von den Proben.
[WR-online, 09.02.2007]

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