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Archive for the ‘Blickpunkte’ Category

Löhnbad

Auf der Suche nach weiteren Orten Fröndenbergs sind wir auf das Löhnbad gekommen. Wo sonst läßt sich Lebensfreude und Spiel so toll darstellen?

 

Im schönen Löhnbachtal befindet sich das zentral gelegene Löhnbad. In naturnaher Umgebung erwarten Sie ein beheiztes Schwimmbad mit einer Wasserfläche von rund 1.300 m², Sprunganlagen und separatem Mutter-Kind-Bereich nebst großzügigem Kinderbecken.

Das Freibad wurde in den Jahren 1998 und 1999 renoviert und erfreut sich durch eine Neugestaltung der Spiel- und Freizeitflächen großer Beliebtheit bei den Badegästen. Zusätzlich zum Liegestuhlverleih bietet das Löhnbad ein morgendliches Frühschwimmen an. Ein Kiosk rundet das Freizeitangebot ab.

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Als weiteren Spielort hat sich das Fröndenberger Kettenschmiedemuseum angeboten.

Das Kettenschmiedemuseum Fröndenberg wird vom Förderverein “Kulturzentrum Fröndenberg e.V.” betrieben. Dieser Förderverein griff die seit vielen Jahren schon vorhandene Idee einiger traditionsbewusster Bürger zur Errichtung eines Kettenschmiedemuseums auf und realisierte mit vielen ehrenamtlichen Helfern in fast dreijähriger Arbeit das Projekt. Finanziell halfen drei Institutionen maßgeblich dabei mit:

* Das Land Nordrhein-Westfalen,
* die Nordrhein-Westfalen-Stiftung
* und die Stadt Fröndenberg.

Das Museum entstand in dem ehemaligen Magazingebäude der Papierfabrik Himmelmann und wurde am 09. Mai 1999 eröffnet. An die 1983 geschlossene und 1987 abgebrochene Fabrik erinnert auch noch der unweit des Museums stehende “Fröndenberger Trichter” und das “Forum”. Alle drei Bauwerke liegen in dem für die Fröndenberger Bürger/innen neu gestalteten “Landschaftspark Ruhrufer”.

Die im Museum aufgestellten Maschinen zur Kettenherstellung wurden in mühevoller Kleinarbeit aus zahlreichen ehemaligen Kettenfabriken zusammengetragen, restauriert und wieder funktionsfähig gemacht. Das Schmiedefeuer mit der Transmissionsanlage aus dem Jahre 1910 stammt aus der Ruhrland Kettenfabrik Wilhelm Prünte.

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Friedhof

Dieser eindrucksvolle Ort wurde bereits im Rahmen eines Projekts mit der 10.1 thematisiert und auf der Homepage unserer Schule veröffentlicht.

Weitergehende Informationen sind ebenfalls im Netz zu finden: http://de.wikipedia.org/wiki/Judenfriedhof
Der jüdische Friedhof Fröndenberg

Der jüdische Fröndenberg befindet sich an der Springstraße (oberhalb von Haus Nr. 4a) am Osthang des Mühlenbergs. Er umfasst ca. 369 qm. Er hat einen Hauptteil, auf dem sich ein besonderer Gedenkstein, acht Grabsteine und zwei Grabstellen befinden, einen Nebenteil mit drei Grabsteinen und zwei Grabstellen, sowie ein Massengrab von 51 sowjetischen Fremdarbeitern, die im Krieg dort verscharrt wurden. Die Grabsteine sind zum Teil beschädigt, Inschriften teilweise entfernt.

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Nach der Pogromnacht hatten einheimische Nationalsozialisten am 10. November 1938  den jüdischen Friedhof geschändet und verwüstet, die Grabsteine aus den Verankerungen gerissen und umgeworfen. 1987 suchten Überlebende der Familie Eichengrün vergeblich nach dem Grabstein ihrer Familie. Im Februar 1946 ermittelte die Polizei 26 Fröndenberger, die sich in der Pogromnacht an Ausschreitungen beteiligt hatten. Sie wurden dazu eingesetzt, den Friedhof aufzuräumen. Sie legten die beschädigten Steine flach auf den Boden und missachteten dabei die Verfügung des Regierungspräsidenten vom 10. Januar 1946, die Instandsetzungsarbeiten gefordert hatte. So blieben die Steine bis 1991 liegen, den Witterungsbedingungen ausgesetzt. Namen und Daten sind heute zu einem Großteil ausgewaschen.

Ein Runderlass des Kultusministers NRW vom 20. Juni 1949 legte die Unterhaltung und Pflege der jüdischen Friedhöfe in die Hände der zuständigen Gemeinden, die für Restaurierungen sogar Zuschüsse erhalten konnten. Selbst die normale Pflege des Friedhofes in Fröndenberg wurde vom jüdischen Beauftragten beanstandet, obwohl der Jewish Trust Corporation in Mühlheim/Ruhr am 7. Februar 1953 von der Stadt mitgeteilt worden war, dass der Friedhof entsprechend gepflegt würde. Am 11. Dezember 1956 veranschlagte die Verwaltung Instandsetzungskosten auf 500 DM, die jährlichen Pflegekosten auf 400 DM. Obwohl die Hälfte der Kosten von Bund und Ländern übernommen wurde, geschah in Fröndenberg nichts.

Am 25. Juni 1962 stellte der Stadtwerks-Direktor fest, dass der jüdische Friedhof sich in einem sehr schlechten Zustand befände. Eine Umgestaltung des Friedhofes in eine Grünfläche wurde von Vertretern der jüdischen Kultusgemeinden 1962 abgelehnt. Der Beauftragte der jüdischen Kultusgemeinden in Westfalen beanstandete 1969 den wenig zufrieden stellenden Zustand des Friedhofs und schlug vor, die Grabsteine wieder auf die Sockel zu stellen, was das Bauamt jedoch nicht für durchführbar hielt. Erst 1991 wurden die Steine aufgestellt. Die Instandsetzung kostete lediglich 1500 DM.

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Auf der Suche nach geeigneten Fröndenberger Blickpunkten, die wir in unserer Tanzperformance präsentieren möchten, war heute eine kleine Gruppe auf der Suche. Nachfolgend einige Bilder vom Kettenschmiedemusem und dem Fröndenberger Trichter. Hier entsteht das neue Kulturzentrum Fröndenbergs. Spontan kam uns Lehrern die Idee bei der Eröffung, dieser neuen Kultureinrichtung, im Oktober einen Beitrag aus unserem Projekt zu liefern. Wir arbeiten dran!

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